A + R - Manager

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A = Artist, R = Repertoire – damit wird schon klar, dass der Job zwei wichtige Aufgabenfelder umschreibt. Der A&R Manager ist das Bindeglied zwischen Künstler und Plattenfirma. Alle Plattenfirmen haben solche A&R-Manager angestellt, oft arbeiten sie aber auch selbstständig oder für einen Musikverlag.


Überblick über die Tätigkeiten

Als ‚Talent-Scout’ ist er immer auf der Suche nach Newcomern, die echtes Hitpotenzial haben und verschafft diesen im besten Fall den ‘großen Deal’. Allein damit ist es nicht getan, über den Vertragsabschluss hinaus berät und leitet er die Künstler, die selten von Anfang an perfekt sind. Deshalb begleitet ein A&R-Manager ‚seine Künstler’ auch bei der Auswahl geeigneter Titel, der Arbeit im Studio, berät in Fragen des Stylings und kümmert sich um die gesamte Konzeption des Launches. Darüber hinaus kümmert er sich auch um die passende PR. Er wird auch den richtigen für das Projekt anheuern und einen Promoter beauftragen, der das Projekt auf dem Markt populär macht.

Der zweite Arbeitsbereich ist das Repertoire: die Musik als solche; er kümmert sich um Songs, Texte, Arrangements, Aufnahmen, Videos usw. Dazu gehört auch das Abhören von Hunderten Demo-CDs von Musikern, die täglich auf seinem Schreibtisch landen. Die Musikszene muss intensiv beobachtet werden, Fachzeitschriften gelesen und Radiosender besucht werden.

Ein fuktionierendes Netzwerk von Kontakten, Informanten und Beziehungen in der Musikszene ist unabdingbar. Ein A&R-Manager wird kein wichtiges Konzert und keinesfalls die Aftershow-Party auslassen! Freie Abende sind rar im Alltag eines engagierten A&R-Managers, denn Garantie für einen Hit gibt es keine! Die Musikindustrie ist ein großes Risikogeschäft, jede Investition ist mit Glaube und Hoffnung verbunden.

Ausbildung

Eine regelrechte Ausbildung für A&R-Manager gibt es nicht. Eine gute Vorbedingung für diesen Job ist z.B. die Ausbildung zum Kaufmann für

audiovisuelle Medien, auch ein BWL-Studium kann nicht schaden. Selbstverständlich ist eine profunde Kenntnis der Musikszene Voraussetzung für den Job. Wichtig ist vor allem ein Gespür für Trends, den ‚richtigen Riecher’ zu haben!

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