Bachelorstudiengang Technikjournalismus/Technik-PR

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Technische Hochschule Nürnberg Studiengang Technikjournalismus
Fh-nuernberg.jpg
Rechtsform: Körperschaft des öffentlichen Rechts
Träger:
Gründungsjahr: 1823
Adresse: Keßlerplatz 12
90489 Nürnberg
Telefon: 0911/58 80-1855
Telefax: 0911/58 80-5800
E-Mail: VolkerMarkus.Banholzer@th-nuernberg.de
Web: www.th-nuernberg.de/technikjournalismus
Leitung:
Ansprechpartner: Prof. Volker M. Banholzer

Technikjournalismus / Technik-PR / Technikfolgenabschätzung

Technik prägt unseren Alltag. Technologien sind Motor des Wirtschaftsstandorts Deutschland und Technologien und Technikfolgen haben tiefgreifenden Einfluss auf die Gesellschaft - positiv wie negativ. Also sollten wir alle darüber reden. Um darüber reden zu können, braucht die Gesellschaft aber Menschen, die Technik und Technologien für jede Zielgruppe verständlich machen können. Journalistinnen und Journalisten, die qualifiziert über Technik berichten, Presseprecherinnen und PR-Manager in Unternehmen, die Produkte und Fertigung gut erklären können. Solche Qualifikationen vermittelt der neue Bachelorstudiengang Technikjournalismus an der Ohm-Hochschule seinen Studierenden.Im Fokus von Technikjournalismus steht die Berichterstattung auch über Forschungsergebnisse aber vor allem die journalistische Begleitung von Innovation und praktischer Umsetzung von sogenannter Invention.

Aufbau und Inhalt des Studiums

Der Bachelorstudiengang Technikjournalismus an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg ist darauf ausgerichtet, in einem Studium von insgesamt sieben Semestern (6 Studiensemester + 1 Praxissemester) gleichzeitig fundiertes Ingenieurwissen und Kommunikationskompetenz zu vermitteln.


Journalismus und Public Relations:
Die Studierenden werden auf Berufe wie Redakteur/in in Fachmedien, in Spezialressorts von Massenmedien oder für die Tätigkeit in Public Relations-Abteilungen von Forschungseinrichtungen und Technologieunternehmen/–verbänden vorbereitet.

Dazu gehört die praktische Ausbildung in den journalistischen Darstellungsformen für

  • Printmedien (Zeitung/Zeitschrift)
  • Onlinemedien
  • Rundfunkmedien (Hörfunk/TV)

Ebenso stehen die Darstellungsformen und Konzepte in der Unternehmenskommunikation im Lehrplan zum Beispiel für für

  • Public Relations (Mitarbeiterkommunikation/PR für Human Ressources/Investor Relations)
  • Media Relations (Pressemitteilung/Autorenbeiträge)
  • Corporate Publishing (Geschäftsbericht/Kundenmagazin/Mitarbeiterkommunikation)

Vertiefungsmöglichkeiten bieten Lehrveranstaltungen zu Layoutprogrammen für Print- und Online, Grundlagen in der Web-Programmierung, Fotografie und Bildbearbeitung, Crossmedia-Konzepten. Basis der Praxis ist die Auseinandersetzung mit den theoretischen Konzepten einerseits von Journalismus allgemein und speziell von Fachjournalismus mit Blick auf Wissenschaft/Technik und andererseits von Organisations- und Unternehmenskommunikation. Medienrecht und Medienethik runden das Angebot zu Journalismus und PR ab.


Technik und Gesellschaft:
Eine kritische Begleitung von Technik und die journalistisch aufbereitete Beurteilung von möglichen Technikfolgen sind für eine demokratische Gesellschaft ein Kernbestandteil. Für die Industrie am Standort Deutschland ist andererseits wichtig, dass Informationen über Innovationen schnell und kompetent an Interessenten vermittelt werden. Bestandteil des Bachelorstudiengangs Technikjournalismus sind deshalb

  • Technikgeschichte
  • Technikfolgenabschätzung
  • Technologiepolitik


Ingenieurwissenschaftliche Grundlagen:
Der Studiengang zeichnet sich durch ein gleichberechtigtes nebeneinander von journalistischer und ingenieurwissenschaftlicher Qualifikation aus. Neben allgemeinen Grundlagen in Ingenieurmathematik und Physik lernen die Studierenden die wesentlichen Felder

  • Elektrotechnik
  • Maschinen- und Anlagenbau
  • Verfahrens- und Prozesstechnik
  • Energie- und Versorgungstechnik
  • Fertigungstechnik

Die Studierenden sollen in die Lage versetzt werden, kompetent mit Ansprechpartnern aus Entwicklungsabteilungen oder Forschungsinstituten sprechen zu können sowie Technikinformationen bewerten und einordnen zu können. Vertiefungsmöglichkeiten erlauben den Studierenden eine individuelle Spezialisierung, zum Beispiel

  • Medizintechnik
  • Umwelttechnologien
  • erneuerbare Energien
  • Kernphysik


Berufsperspektiven

Der Bedarf an qualifizierten Nachwuchskräften ist groß. In vielen Fachverlagen steht ein Generationswechsel in den Technikredaktionen an. Technologien werden immer häufiger Thema in den Massenmedien. Das Publikum interessiert sich verstärkt für Technik, Medizin und Naturwissenschaft und deren gesellschaftliche Konsequenzen. Diskussionen über Ereignisse und politische Entscheidungen zur Zukunft des Elektroautos oder zum Energiekonsens sind auf technikjournalistische Kommentierung und Erläuterung angewiesen. Das lässt auch in den Massenmedien den Wunsch nach technisch versierten Kolleginnen und Kollegen lauter werden. Last not least haben Unternehmen und Verbände gerade in den Industriebranchen Interesse an qualifizierten Kommunikateuren. Sich verkürzende Innovationszyklen und ein sich verstärkender Wettbewerbsdruck lassen das Bedürfnis nach Orientierungswissen steigen, um damit unternehmerische Entscheidungen treffen und gegenüber der Öffentlichkeit vertreten zu können.


Qualitätssiegel
Logo Qualitätssiegel.jpg

Der Bachelor-Studiengang Technikjournalismus/Technik-PR wurde mit dem Qualitätssiegel des MedienCampus Bayern e.V. ausgezeichnet


Weblinks