E-Publishing

Aus MedienWiki

Wechseln zu: Navigation, Suche

Viele Buch- und Zeitungsverlage sind längst dazu übergegangen ihre Produkte –neben den Printausgaben – auf elektronischen Wegen zu vermarkten. Das E-Book, die Online-Ausgabe der Tageszeitung, die Tagesschau auf dem Smartphone, all das ist zur Selbstverständlichkeit geworden. Auch Rundfunk und Fernsehen verweisen regelmäßig auf ihr zusätzliches Angebot im Internet. Sie alle bieten Formate an, die auf E-Publishing basieren.

Beim E-Publishing werden die Informationen auf elektronischem Weg geschrieben, formatiert und auf verschiedensten Plattformen veröffentlicht. Im Unterschied zu herkömmlichen Verteilungsformen wie Print und Rundfunk bzw. TV bietet E-Publishing einen medienspezifischen Mehrwert in Form von Suchmöglichkeiten, Interaktivität und Kopierfähigkeit. Auch und gerade bei wissenschaftlichen Veröffentlichungen spielt das E-Publishing eine herausragende Rolle.

Formen des E-Publishing

In diesen Bereichen, deren Herstellung weniger kostspielig sind, hat sich das E-Publishing durchgesetzt und als erfolgreich erwiesen. Ein besonderes Format bildet das so genannte E-Book. Es wird hergestellt mittels EPUB-Format, welches den Inhalt dynamisch an die Displaygröße anpasst. Bücher sind damit in digitaler Form auf den entsprechenden E-Book-Readern zu lesen oder mit spezieller Software, bzw. App auch auf dem PC oder dem Smartphone.

Häufig werden im E-Book die Eigenschaften des klassischen Buches wie inhaltliche Abfolge, Typographie, Blätterfunktion und Lesezeichen möglichst originalgetreu ‚nachgebaut’. Die herkömmliche Leseratte vermisst dabei vor allem haptische Eigenschaften des realen Buches wie Art der Bindung, Papierqualität u. Ä. Für alle Arten wissenschaftlicher Publikationen bietet das E-Book mit seinen digitalen Zusatzmöglichkeiten freilich eine unschätzbare Erleichterung beim Studium und in der Weiterbildung

Ein Problem des E-Publishing ist die ‚Langzeiterhaltung’. Während beschriebenes Papier oft bis nach bis zu 1000 Jahren lesbar ist, scheint die Archivierung elektronischen Materials regelrecht flüchtig aufgrund der rasanten Entwicklung von Speichermedien und Software. Zur Langzeiterhaltung elektronischer Publikationen sind deshalb die Konvertierung in neue Datenformate und die Emulation veralteter Computersysteme nötig.

Literatur

Apel, Y.: E-Books mit InDesign CC: Die Profi-Anleitung für ePub, Mobi & Co.
Büsching, ‚Th.: E-Publishing-Management
Henzler, H.: Mobile Publishing: E-Books, Apps und Co
Lubitsch, N.: Wie man erfolgreich E-Books verkauft: Exklusivinterviews mit Top-Autoren
Kommer, I.: Digital publizieren mit InDesign CC: E-Books und Tablet-Apps entwickeln

Links

http://www.buchakademie.de/seminare/epublishing/

http://www.swop-exchange.de/konferenzen/epublish-2014/kongress.html

http://www.vdz.de/digital-epublishing-arbeitsgruppe/

http://www.dnb.de/netzpub/index.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/Elektronische_Zeitschriftenbibliothek