Filmgeschäftsführung

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Grob gesagt ist der Filmgeschäftsführer Kassenwart einer Produktion, oder auch der Oberbuchhalter. Gewissermaßen der pekuniäre Gegenpart zur künstlerischen Leitung durch den Regisseur.

Aufgaben

Während und nach Abschluss einer Produktion muss er die angefallenen Kosten systematisch ordnen, mit dem Produktionsbudget vergleichen und die Produktion abrechnen. Erst am Ende der Produktion ist endgültig klar, ob das ursprünglich kalkulierte Budget eingehalten wurde oder nicht.

Assistenten der Filmgeschäftsführung entlasten die Filmgeschäftsführung bei Verwaltungsaufgaben. Z.B. rechnen sie Reisekosten, Löhne und Gagen ab und kümmern sich darum, dass Steuer- und Sozialabgaben sowie Versicherungsprämien ordnungsgemäß abgeführt werden.

Bei drohenden Budgetüberschreitungen zeigen sie ggf. Alternativen auf. Auch bemühen sie sich Sponsoren für eine Produktion zu gewinnen oder beantragen Fördergelder.

Voraussetzungen sind gute Kenntnisse auf folgenden Gebieten:

  • Versicherungsrecht
  • Steuerrecht
  • Finanzbuchhaltung
  • Englisch und weitere Fremdsprachen

Neben Geduld und Kommunikationsfähigkeit sind ein ausgeprägter Ordnungssinn, Verantwortungsbewußtsein und Zuverlässigkeit gefragt

Ausbildung

Um diese Tätigkeit ausüben zu können, ist üblicherweise eine kaufmännische Ausbildung im Bereich Medienwirtschaft erforderlich, z.B. als ‚Film -und Fernsehwirt’. Den Zugang zu diesem Beruf findet man über den Studiengang Film- und Fernsehwirt an einer FH oder über einen Medienstudiengang mit betriebswirtschaftlicher Ausrichtung und Weiterbildungen.

Weblinks