GamesCampus - Treffen der bayerischen Games-Professoren

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Der GamesCampus ist ein jährliches Treffen bayerischer Games-Professoren verschiedenster Games-Studiengänge und wird seit 2012 vom MedienCampus Bayern organisiert.

Beschreibung

Der GamesCampus richtet sich an Professoren von Games-Studiengängen bayerischer Universitäten und Hochschulen. Das Treffen dient zum Austausch mit Kollegen und zur Vernetzung mit Einrichtungen der Gamesförderung in Bayern, wie der Bayerischen Staatskanzlei, dem FFF Bayern, dem Gründerzentrum WERK1 sowie dem Mediennetzwerk Bayern und dem MedienCampus Bayern.

GamesCampus 2012 an der Technischen Universität München

Spielen auch mal ernst nehmen
Bayern mache beim Thema Games, neben Hamburg und Berlin, den besten Job. Das befand jedenfalls Prof. Jörg Müller-Lietzkow von der Universität Paderborn in seinem Vortrag über die Zusammenhänge der Computer- und Videospielindustrie und Ausbildung. Wie diese bestmöglich umgesetzt werden kann, war daher auch zentrales Thema beim ersten Treffen der bayerischen Games-Professoren, das der MedienCampus am Freitag in den Räumlichkeiten der TU München veranstaltete. Neben zahlreichen Professoren waren zusätzlich Vertreter der Games-Wirtschaft und Staatskanzlei erschienen, um gemeinsam über das Thema Ausbildung im Bereich Games zu diskutieren.

Klemens Kundratitz, der Geschäftsführer des Games-Publishers Koch Media befand, dass in erster Linie das Image von und für Games verbessert werden müsse. Hier sei es wichtig, dass „sowohl Industrievertreter als auch Universitäten an einem Strang ziehen". Als Ausbildungsziel wünsche er sich Experten, die interdisziplinär gebildet sind. Die Gaming-Industrie sei eine Schnittstelle. Da brauche es nicht nur reine Experten. Ebenso wichtig seien für ihn Softskills sowie technische und wirtschaftliche Kenntnisse.

Das MedienWiki schafft Übersicht
Daher ist auch das Ziel des MedienCampus im Bereich Games einen Überblick zu allen Games-Ausbildungen von Universitäten und Hochschulen zu geben. Die zahlreichen und teilweise sehr unterschiedlichen Angebote von Universitäten und Hochschulen machten die Professoren in einer anfänglichen Vorstellungsrunde sehr deutlich. Das Spektrum reiche dabei von kompletten Games-Studiengängen bis hin zu einzelnen Vertiefungsrichtungen, die Games nur am Rande beinhalten. Hier ist das MedienWiki ein ideales Werkzeug, um Überblick zu schaffen. Interessierte können so die einzelnen Angebote leicht finden und vergleichen. Dass dies ein Schritt in die richtige Richtung sei, waren sich alle Teilnehmer einig.

Einig waren sich die Teilnehmer auch in Bezug auf die Forderung einer stärkeren staatlichen Unterstützung im Bereich Games. Hier sahen viele GamesCampus-Teilnehmer noch Entwicklungspotential. Diese und andere Fragen, wie beispielsweise die genaue Berufsfeldbestimmung im Games-Bereich konnten aufgrund des hohen Diskussionsbedarfs jedoch nur angerissen werden und verdeutlichten noch einmal mehr die Dringlichkeit noch einem regelmäßigen treffen.

Programm GamesCampus 2012

Vorträge GamesCampus 2012

GamesCampus 2013 an der Mediadesign Hochschule für Design und Informatik

Der GamesCampus hat das zweite Level durchlaufen
Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung an der TU München fand am 13. September der zweite GamesCampus des MedienCampus Bayern statt. Zusammen mit dem Mediennetzwerk Bayern wurde dieses Treffen der bayerischen Games-Professoren, diesmal an der Mediadesign Hochschule für Design und Informatik in München, ein voller Erfolg. Außerdem gab es für einige der Gäste sogar noch eine tolle Überraschung.

Game Maker Lizenzen als Geschenk
Einen Höhepunkt der diesjährigen Veranstaltung lieferte Christopher Kassulke von HandyGames™, der nach seinem Vortrag allen anwesenden Games-Professoren Game Maker Pro Lizenzen für ihre jeweiligen Game Labs im Wert von etwa 30.000 Euro zum Geschenk machte. Game Maker ist ein Programm zur Erstellung von Computerspielen und wird auch von HandyGames™ zur Entwicklung von erfolgreichen Spielen verwendet.

Interessantes Vortragsprogramm
Natürlich wurde den Professoren und anderen Teilnehmern der Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder ein abwechslungsreiches Vortragsprogramm geboten, das reichlich Gelegenheit für Diskussionen ließ. Zum Auftakt präsentierte Prof. Bartosz von Rymon Lipinski von der Mediadesign Hochschule einen Erfahrungsbericht zur „Forschung und Entwicklung an Games-Hochschulen" und hinterfragte mögliche Potenziale, die sich daraus ergeben könnten.

Mit „Liebe, Hass und Gleichgültigkeit – Zum Verhältnis von Game Design und Game Studies" ging es weiter. Darüber referierte Prof. Gundolf S. Freyermuth vom Cologne Game Lab. Anschließend wurde sich intensiv dem Games-Nachwuchs gewidmet. Was dieser drauf haben sollte, wurde von Christopher Kassulke anschaulich durch die „Berufsfelder und Bildungsbiographien bei HandyGames™ anhand von Beispielen" demonstriert. Im letzten Vortag der Veranstaltung wurde von Tom Wendel vom WERK 1 noch ein Blick auf „Games Bavaria – Der Status Quo der Bayerischen Spieleentwickler" geworfen.

Programm GamesCampus 2013

Vorträge GamesCampus 2013

GamesCampus 2014 an der Hochschule Augsburg

Am 19. September trafen sich die bayerischen Games-Professoren bereits zum dritten Mal. An der Hochschule Augsburg hatten diesmal auch Vertreter aus der Games-Branche die Möglichkeit, ihre Sicht auf die Anforderungen an einen Games-Studiengang darzulegen.

Schon vor dem eigentlichen Themenschwerpunkt, wurde in der Runde der Games-Professoren ausgiebig über Spiel und Spaß diskutiert. Prof. Koubek von der Universität Bayreuth referierte darüber, dass sich Computerspiele durch die Annahme, Spaß müsse im Mittelpunkt des Spielerlebnisses stehen, künstlich beschränken. Somit würden sich Spielemacher und Spieler einer großen Breite menschlicher Empfindungen verschließen und die Ausdrucksmöglichkeiten ihres Mediums unnötig begrenzen.

Beim Themenschwerpunkt stand dann die Frage im Raum, was sich Unternehmen vom Lehrplan der Games-Studiengänge erwarten und wie die Professoren ihre Studenten fit für die Unternehmen machen. Dass die Lehrpläne von Hochschulen und Unternehmen sich nicht eins zu eins mit den Anforderungen von Unternehmen decken, liegt auf der Hand. Daher hatten sowohl Games-Professoren als auch Vertreter von Games-Unternehmen die Möglichkeit, Wünsche und Anregungen zu präsentieren, um letztlich gemeinsame Ausbildungsziele formulieren zu können. Dazu gab es Kurzvorträge von Professoren der Games-Studiengänge der Hochschule Kempten, der Mediadesign Hochschule München, der Hochschule Augsburg, der Universität Bayreuth, der LMU München und der TU München. Die Unternehmensseite wurde vertreten von den Games-Firmen Klonk-Games, Cipsoft und Reality-Twist.

Programm GamesCampus 2014

Vorträge GamesCampus 2014