Hochschule für Fernsehen und Film München

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Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF)
Hff-logo.jpg
Rechtsform:
Träger:
Gründungsjahr: 1967
Adresse: Bernd-Eichinger-Platz 1 80333 München
Telefon: 089/68957-0
Telefax: 089/68957-9900
E-Mail: info@hff-muc.de
Web: www.hff-muc.de
Leitung: Prof. Dr. Gerhard Fuchs (Präsident)
Ansprechpartner: Frau Löw, Frau Pfeifer

Die Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF München) bildet für Tätigkeiten im Bereich Fernsehen und Film aus. Dabei stehen folgende Berufe im Vordergrund: Redakteure, Drehbuchautoren, Dramaturgen, Regisseure, Produktionsleiter und Produzenten, Kameraleute. Die Studierenden erhalten außerdem eine Einführung in Berufe im Bereich des wissenschaftlichen Films, des Unterrichtsfilms, der Film- und Fernsehkritik sowie der Medienkunde. Das Studium an der HFF München umfasst eine Regelstudienzeit von 8 Semestern. Nach 4 Semestern findet eine Diplomvorprüfung statt. Das Studium endet mit der Diplomprüfung.

Studium

  • "Kino- und Fernsehfilm"
  • "Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik"
  • "Produktion und Medienwirtschaft"
  • "Kamera"
  • "Drehbuch"

Drei zusätzliche Wahlfächer zur Wissensvertiefung:

  • Fernsehjournalismus
  • Werbung
  • Creative Writing

Das Lehrangebot aus zwei weiteren Abteilungen ist für Studierende verpflichtend:

  • Medienwissenschaft
  • Technik

Studierende der HFF München können sich außerdem auf einen Ergänzungsstudiengang in Kooperation mit der Bayerischen Theaterakademie "August Everding" bewerben: Theater-, Film- und Fernsehkritik

Bewerbung

Um sich für ein Studium an der HFF München bewerben zu können, muss man die allgemeine oder (einschlägige) fachgebundene Hochschulreife erworben haben. Die Bewerbungsunterlagen stehen am 15. November jedes Jahres auf der Website unter www.hff-muc.de zum Download bereit und müssen jeweils bis 28. Februar eingereicht werden. Nach der Vorauswahl aufgrund der eingesandten Bewerbungsunterlagen werden BewerberInnen zur praktischen Prüfung eingeladen, bei der sie Aufgaben (z.B. Recherchen, kurze Drehbücher, Inszenierungsübungen, Kurzfilme, Analysen von Film- und Fernsehproduktionen) sowie ein rund 20-minütiges Gespräch erwarten.

Institution

Die HFF München ist eine staatliche Hochschule des Freistaates Bayern. Der Bayerische Rundfunk, das Zweite Deutsche Fernsehen und die Landeshauptstadt München beteiligen sich mit Zuschüssen, Sach- und Dienstleistungen. Ferner ist die HFF München eng mit weiteren Betrieben und Einrichtungen des Medienstandortes München und darüber hinaus verbunden. Sie arbeiten mit nationalen und internationalen Filmhochschulen zusammen und ist im internationalen Verband der Filmhochschulen (CILECT) organisiert. An der HFF München sind derzeit rund 350 Studierende eingeschrieben. Pro Jahrgang werden /- 45 neue Studierende aufgenommen. Präsident der HFF München ist Professor Dr. Gerhard Fuchs.

Geschichte

Die HFF München wurde 1967 gegründet und nahm 1968 den Lehrbetrieb auf. Nachdem die HFF München in den Anfangsjahren ihren Sitz in einer alten Villa in der Kaulbachstraße in München hatte und aus Platzgründen auf weitere Gebäude ausweichen musste, wurde 1988 alles unter einem Dach vereint: In einer ehemaligen Bettfedernfabrik im Münchner Stadtteil Giesing. Seit 2011 hat die HFF München ihr neues Gebäude mitten im Museen-Viertel Münchens am Bernd-Eichinger-Platz 1 bezogen.

Prominente Absolventen

Maren Ade (Silberner Bär, „Alle Anderen“) Sven Burgemeister (Produzent, u.a. „Sophie Scholl“) Jakob Claussen (Produzent, u.a. „Jenseits der Stille“, „23“, „Crazy“, „Lichter“, „Krabat“) Byambasuren Davaa („Das weinende Kamel“) Doris Dörrie (Drehbuchautorin & Regisseurin, u.a. „Bin ich schön?“, „Männer“) Bernd Eichinger (Produzent, u.a. „Der Name der Rose“, „Rossini“, „Das Parfum“, „Der Untergang“) Roland Emmerich (u.a. „Godzilla“, „Der Patriot“, „The Day after Tomorrow“) Florian Gallenberger (Oscar für besten Kurzfilm „Quiere ser“) Katja von Garnier (u.a. „Abgeschminkt“, „Bandits“) Dominik Graf („Der Felsen“, „Der rote Kakadu“) Florian Henckel von Donnersmarck (Oscar für „Das Leben der Anderen“) Nico Hofmann (Produzent, u.a. „Dschungelkind“) Caroline Link (Oscar für “Nirgendwo in Afrika”) Marcus H. Rosenmüller (“Wer früher stirbt ist länger tot”) Hans Christian Schmid (“Nach fünf im Urwald”, “23“, „Lichter“) Wim Wenders („Der Himmel über Berlin“, „The Million Dollar Hotel“, „Pina - tanzt, tanzt, sonst sind wir verloren" Sönke Wortmann („Der bewegte Mann“, „Deutschland. Ein Sommermärchen“, „Die Päpstin“)


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