Journalist

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Neugierig, kritisch und hartnäckig – das sollten Journalisten auf jeden Fall sein. Schließlich sind sie es, die den Menschen die Welt erklären. Ob politisches Geschehen, Kunst und Kultur, Sport und Gesellschaft: Die Aufgabe von Journalisten besteht darin, zu beobachten, zu beschreiben, zu erklären und zu bewerten. Kurz: Leser, Hörer oder Zuschauer mit ihren Artikeln, Radio- oder Fernsehbeiträgen zu informieren und durch ihre professionelle Einordnung zur Meinungsbildung der Bevölkerung beizutragen. Journalisten nehmen damit eine wichtige Kontrollfunktion wahr: Sie hinterfragen und bewerten das politische Geschehen und gelten darum als "Vierte Gewalt" im Staat.

Welche Journalisten gibt es?

Klassischerweise benennt man Journalisten nach dem jeweiligen Medium, für das sie arbeiten: Es gibt Fernseh-, Radiojournalisten, Zeitungs- sowie Onlinejournalisten. Journalisten, die für verschiedene Medien arbeiten, nennen sich inzwischen Crossmedia-Journalisten. Videojournalisten oder kurz "VJs" produzieren Fernsehbeiträge ganz eigenständig – also ohne Kamerateam und Cutter, wie sonst im Fernsehjournalismus üblich.

Wie werde ich Journalist?

Einen festzementierten Weg in den Journalismus gibt es nicht. Die meisten Journalisten sammeln früh im Studium Erfahrungen in Praktika oder arbeiten nebenher als freie Mitarbeiter für die lokalen Medien. Ob Journalistik- oder irgendein anderes Studium am besten auf den Beruf des Journalisten vorbereiten– darüber scheiden sich die Geister. Fakt ist: ohne abgeschlossenes Studium – egal welcher Fachrichtung – kommt man inzwischen kaum noch in den Journalismus. Wer danach noch ein Volontariat oder eine Ausbildung an einer Journalistenschule macht, hat gute Chancen, erfolgreich in den Beruf einzusteigen. Aber auch der Direkteinstieg kann gelingen.


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