Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt

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Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
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Rechtsform: Körperschaft des öffentlichen Rechts
Träger:
Gründungsjahr: 1980
Adresse: Ostenstraße 25
85072 Eichstätt
Telefon: 08421/93 21 554
Telefax: 08421/93 17 86
E-Mail: renate.hackel@ku.de
Web: Homepage Journalistik
Leitung: Prof. Dr. Klaus-Dieter Altmeppen, Prof. Dr. Friederike Herrmann, Prof. Dr. Klaus Meier
Ansprechpartner: Dr. Renate Hackel-de Latour

Journalistik in Eichstätt

Medieninteressierte finden an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt eine Kombination aus einem fundierten Hochschulstudium und einem vielfältigen journalistischen Praxisangebot. Das Motto „Persönlich, Professionell, Praxisnah“ ist Programm sowohl im Bachelor-Studiengang "Journalistik", als auch im Master-Studiengang „Journalistik mit Schwerpunkt Innovation und Management“. Die Studiengänge verbinden theoretisches Wissen mit der aktiven Umsetzung in Praxiskursen. Die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt ist die einzige Katholische Universität im deutschen Sprachraum. Sie ist in Forschung und Lehre den staatlichen Hochschulen gleichgestellt. Religionszugehörigkeit oder Konfession haben keinen Einfluss auf die Zulassung zum Studium.

Studieren mit Anspruch: Der Bachelor-Studiengang

Das Studium der „Journalistik“ an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt gliedert sich in drei Teilbereiche:

  • Medienfachkompetenz durch kommunikationswissenschaftliche Lehrangebote
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  • Gesellschaftliche Grundkompetenzen und Schwerpunktbildung durch eine große Breite an Modulen aus den Bereichen Politik und Gesellschaft, Kultur und Wirtschaft

Die zukünftigen Jungjournalisten werden in 6 Semestern auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes vorbereitet. Das verpflichtende Auslandssemester dient den Studierenden zur praktischen Sprachvertiefung, auch eine journalistische Tätigkeit im Ausland rückt so in greifbare Nähe. Informationen zum BA

Im Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) wurde die Journalistik in Eichstätt (2008) als bester Medienstudiengang in Bayern und als bester deutscher Journalistik-Studiengang bewertet.

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Beispielhafte Projekte: Das traditionelle Fußballturnier der Universität um den ,Präsi-Cup‘ ist in jedem Sommersemester nicht nur ein sportliches Highlight, sondern dienten für ein Medien-Experiment: Vier Journalistik-Studenten aus dem zweiten Semester begleiteten das Turnier im Rahmen des Seminars „Journalismuswandel“ von Professor Klaus Meier in einem Crowd-Sourcing-Experiment. Dabei sammelten nicht nur die vier Jung-Journalisten Beiträge und Informationen, sondern vor allem ihre Leserinnen und Leser. Fußball-Blog Im zweite Blog im Zuge des Seminars schrieb eine Studentengruppe über "Das Leben ist so Eichstätt. Belesen. Anziehend. Angetanzt". Eichstätt-Blog


Der Master-Studiengang

Forschungsorientierung lautet das Stichwort im Eichstätter Master-Studiengang „Journalistik mit Schwerpunkt Innovation und Management“. Als nicht-konsekutiver Master steht er den Studierenden vieler Studienrichtungen offen. Ziel ist es, auf der Basis aktueller Forschungsergebnisse methodische Kompetenzen, theoretisches Wissen und wesentliche Befunde zum Management und zu den Innovationen in Journalismus und Medien zu vermitteln. In zahlreichen Praxisprojekten, auch in Kooperation mit Medienunternehmen, lernen die Studierenden praktische Fertigkeiten zu entwickeln und ihre Kenntnisse selbständig in Projekten zum Management und zu Innovationen zu initiieren und durchzuführen. Informationen zum MAProjekte der vergangenen Masterstudiengänge waren z. B.: Der Entwurf eines Konzepts für eine neue Nachmittagssendung für das WDR-Fernsehen (Formatentwicklung). Studierende haben auch die Organisationsstrukturen der Redaktion des Radiosenders "Bayern 3" untersucht und Ideen für optimierte Strukturen im Rahmen eines neuen Newsrooms entwickelt (Organisationsentwicklung).

Zielgruppen und Zugangsvoraussetzungen

  • akademische, fachliche Einschlägigkeit
  • praktische Kenntnisse im medien- und kommunikationswissenschaftlichen Bereich
  • Nachweise über Berufserfahrung oder Praktika mit Bezug zur Medien- und Kommunikationswissenschaft (insbesondere in Bereichen Journalismus, Medien, PR, Werbung, Medienforschung etc.)
  • besondere fachspezifische Eignung aufgrund zusätzlicher Qualifikationen oder Befähigungen
  • persönliches Motivationsschreiben und kurzes Exposé
  • großes Interesse an und Kenntnisse der Trends und Innovationen im Medienbereich: neue Formate in alten und neuen Medien, neue Organisationsformen, neue Plattformen und Geräte etc.
  • solide Grundkenntnisse in Journalistik, Kommunikationswissenschaft oder Medienwissenschaft
  • praktische Erfahrung im Medienbereich, z.B. Praktika im Journalismus, in der Medienwirtschaft oder Medienforschung
  • Grundkenntnisse oder zumindest großes Interesse an empirischen Forschungsmethoden (qualitativ/quantitativ)
  • Grundkenntnisse oder zumindest Interesse an BWL und Management
  • hohe Teamfähigkeit, Eigeninitiative und –verantwortung
  • Beispiel Bachelor, der Voraussetzungen erfüllt: Studiengang Ressortjournalismus der Hochschule Ansbach

Forschen mit Verantwortung

Die kommunikationswissenschaftlichen Forschungen spielen an den beiden Eichstätter Journalistik-Lehrstühlen sowie an der Journalistikprofessur eine wesentliche Rolle. Die Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Klaus-Dieter Altmeppen und Prof. Dr. Klaus Meier sowie Friederike Herrmann konzentrieren sich auf folgende Forschungsgebiete:

  • Journalismusforschung
  • Ethik und Qualität im Journalismus
  • Verantwortungskommunikation
  • Crossmediale Entwicklungen des Journalismus
  • Medienmanagement
  • Redaktionsforschung
  • Medienorganisation und Medienökonomie
  • Unterhaltungsbeschaffung und Unterhaltungsproduktion
  • Journalistenausbildung im digitalen Zeitalter
  • Wissenschaftsjournalismus
  • Narrativität (Theorie und journalistische Praxis)
  • Schreibprozesse von Journalisten
  • Medien und Gender
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Die Absolventen

Seit 1983 haben viele bekannte Journalistinnen und Journalisten ihr Studium in Eichstätt absolviert. Das Studium diente ihnen als Erfolgsgarant für den Einstieg und die weitere Tätigkeit innerhalb der internationalen Medienwelt. Heute sind die Absolventen in sämtlichen Medienbereichen tätig. Hier einige Beispiele:


  • Andreas Klinner, Chef vom Dienst und Moderator von Heute in Europa, ZDF
  • Dr. Irene Preisinger, Korrespondentin, Reuters
  • Jan-Andreas Teichmann, Chef vom Dienst n-tv
  • Karin Finkenzeller, Auslandskorrespondentin in Paris für WirtschaftsWoche Handelsblatt GmbH
  • Klaus Brodbeck, Hauptstadtstudiokorrespondent, ZDF
  • Marie-Kristin Boese, Hauptstadtstudiokorrespondentin ARD
  • Nikolaus Neumaier, Leiter der Hörfunkredaktion "Landespolitik", Bayerischer Rundfunk
  • Prof. Elfriede Fürsich,Ph.D., Assistent Professor am Boston College zurzeit Gastprofessorin am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Freien Universität Berlin
  • Dr. Reiner Burger, NRW-Korrespondent bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
  • Carola Brand, Redaktion "Notizbuch", Bayerischer Rundfunk
  • Prof. Dr. Christoph Neuberger, Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Thomas Steinmann, Redakteur Capital
  • Thomas Linke-Weiser, Redaktionsleiter "Bayern 3", Bayerischer Rundfunk
  • Heike Hartung, rbb Fernsehen, Rundfunk Berlin-Brandenburg

Qualitätssiegel
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Der Bachelor-Studiengang Journalistik und der Master-Studiengang Journalistik mit dem Schwerpunkt Innovation und Management wurden mit dem Qualitätssiegel des MedienCampus Bayern e.V. ausgezeichnet