Masterstudiengang Fachjournalismus und Unternehmenskommunikation

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Hochschule Würzburg-Schweinfurt
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Rechtsform: Körperschaft des öffentlichen Rechts
Träger:
Gründungsjahr: 1971
Adresse:
Telefon: 0931/3511-8576
Telefax: 0931-3511-9111
E-Mail: lutz.fruehbrodt@fhws.de
Web: www.fachjournalismus.com
Leitung: Präsident Prof. Dr. Robert Grebner
Ansprechpartner: Professor Dr. Lutz Frühbrodt, Studiengangsleiter

Schwerpunkt Technik und Wirtschaft

Der Masterstudiengang Fachjournalismus und Unternehmenskommunikation ist in seiner Art in Deutschland einzigartig: Techniker und Wirtschaftswissenschaftler erwerben hier nach ihrer akademischen Grundausbildung kommunikative und journalistische Kompetenzen und werden so zu Experten auf beiden Feldern. Die Absolventen erhalten eine spezifische, fachjournalistische Qualifikation. Die Hochschule Würzburg-Schweinfurt (FHWS) bietet diese Ausbildung jährlich zum Wintersemester an. Die Zugangsvoraussetzung ist ein Bachelorabschluss unterschiedlicher Fachrichtungen, bevorzugt aus den Bereichen Technik oder Wirtschaft. Der Studiengang gliedert sich in die Studienzweige Technik und Wirtschaft. In beiden Zweigen vermitteln Dozenten aus der Praxis das nötige journalistische Handwerkszeug zur erfolgreichen Arbeit in Print- und Onlinemedien. Entsprechende Schwerpunktfächer ermöglichen den Teilnehmern auch eine berufliche Orientierung auf das Feld der Unternehmenskommunikation und der Public Relations.

Studieninhalte

Die FHWS bildet sowohl Fachjournalisten als auch PR-Profis aus. Die reguläre Studienzeit beträgt drei Semester, in Teilzeit sechs Semester. Ziel der Ausbildung ist, kommunikative Fachkompetenz mit fachlicher Expertise aus Technik bzw. Wirtschaft zu verbinden. Zu dem integrativen Konzept gehört die Vermittlung von Journalismus und PR. Die Studierenden sollen die Techniken und Strategien beider „Welten“ kennen lernen. Die Ausbildung ist theoretisch fundiert und zugleich praxisnah. Zahlreiche Praxisprojekte, Vorträge und Exkursionen zu Technik- und Wirtschaftsthemen stehen auf dem Programm.

Studienzweig Technik

Technikjournalismus dient als Sammelbegriff für alle journalistischen Fachgebiete, bei denen Technik eine zentrale Rolle spielt. Im Vergleich zum Wissenschaftsjournalisten berichtet der Technikjournalist über Produkte und Prozesse, die bereits am Markt eingeführt sind. Er schreibt über kommerzielle Aussichten der Produkte, testet diese und analysiert die gesellschaftlichen Folgen der neuen Technologien. Dabei gibt es oft auch Berührungspunkte zum Wirtschafts- und Politikjournalismus. Die Themenfelder sind breit gefächert. Dazu gehören:

  • IT und Telekommunikation
  • Bauen und Wohnen
  • Verkehr und Transport
  • Energie und Umwelt
  • Industrielle Produktion (Automobil, Maschinenbau, etc.)

Studierende, die bereits einen Bachelor oder ein Diplom in einer technisch orientierten Disziplin oder in einem naturwissenschaftlichen Zweig erworben haben, erlernen in erster Linie kommunikative Techniken. Dazu gehören:

  • Journalistische Darstellungsformen
  • Journalismus im Print- bzw. Online-Sektor
  • PR-Kurse
  • Fachjournalistische Formate Technik

Technische Expertise, Spaß am Schreiben und Neugier auf neue Technologien sind gefragt.

Studienzweig Wirtschaft

Seit 2011 bietet die FHWS neben dem Studienzweig Technik auch den Studienzweig Wirtschaft an. Der Studienzweig bildet Journalisten aus, die komplexe ökonomische Sachverhalte anschaulich erklären können. Vor allem sollen Wirtschaftsjournalisten Entwicklungen und Ereignisse aus der Perspektive des Verbrauchers kritisch hinterfragen. Die journalistische Grundausbildung ist identisch mit der im Studienzweig Technik. Im Zweig Wirtschaft werden zudem folgende Inhalte vermittelt:

  • Wirtschafts- und Sozialgeschichte
  • Fachjournalistische Formate Wirtschaft

In beiden Fachrichtungen spielt darüber hinaus die Unternehmenskommunikation mit den Schwerpunkten Fach-PR, Corporate Publishing und interne Wissensvermittlung eine wichtige Rolle.


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