Mediaplaner

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Wenn eine Werbekampagne erfolgreich läuft und alle zur Verfügung stehenden Finanzmittel gelungen eingesetzt worden sind, dann ist dies unter anderem der Verdienst des Mediaplaners. Er plant und organisiert Kampagnen zielgruppenorientiert und auf den jeweiligen Auftraggeber zugeschnitten.

Aufgaben:

Dazu muss er einerseits den, für seinen Kunden relevanten Werbemarkt kennen und analysieren. Je nachdem für welchen Kunden er gerade eine Kampagne erarbeitet, ändert sich allerdings auch seine Arbeit ein wenig, beispielsweise wenn es um die Markt- und Zielgruppenanalyse geht. Und für eine erfolgreiche Kampagne ist diese das A und O. Nur wenn er genau analysiert hat, an wen sich die Kampagne richten soll und über welche Kanäle – Online, Social Media, Print, Mobile, TV oder Radio – er diese erreicht, kann seine Kampagne fruchten. Im Kundengespräch erarbeitet er die wichtigsten Eckdaten, setzt Verträge auf und dient stets als Ansprechpartner. Für eine Kampagne trägt er die Budgetverantwortung. Das heißt, er muss genau kalkulieren, in welchen Medienkanälen oder in welche Werbemittel er wie viel Geld investiert. Ist eine Werbe- oder Anzeigenkampagne konzipiert, geplant und gestartet, kümmert er sich um die Erfolgskontrolle. Er überprüft, ob etwa der Werbespot zu den vereinbarten Zeiten gesendet wurde oder eine Anzeige am vereinbarten Datum und auf der festgelegten Platzierung erschienen ist. Auch wenn er im Alltagsgeschäft viel selbständig und eigenverantwortlich arbeitet, pflegt er trotzdem engen Kontakt mit dem Produktmanager oder auch mit dem Art-Direktor und arbeitet in einem ähnlichen Bereich wie der Marketing-Manager.

Voraussetzungen:

Zunächst einmal sollte der Mediaplaner eine große Medienaffinität mitbringen und sich grundsätzlich für alle Trends und Entwicklungen im Marketing- und Kampagnenbereich interessieren. Gute Englischkenntnisse sollte er vorweisen können, belastbar und flexibel sollte er sein. Aufgeschlossenheit braucht er gegenüber neuen Medien- und Werbeentwicklungen. Darüber hinaus sollte er sowohl im Team als auch eigenständig kundenorientiert arbeiten und Kreativität mitbringen. Nicht zuletzt sollte er analytisches Denkvermögen besitzen, kommunikationsstark und verhandlungssicher sein.

Ausbildung:

Eine direkte Ausbildung zum Mediaplaner gibt es zwar nicht, jedoch führen viele andere Berufsausbildungen oder Studiengänge in diese Position. Wer einen Ausbildungsberuf ergreifen will, für den kommt beispielsweise die Ausbildung zum Kaufmann für Marketingkommunikation oder zum Medienkaufmann Digital und Print in Frage. Wer ein Studium beginnen möchte, der sollte sich im Bereich Betriebswissenschaft, Kommunikationswissenschaft oder Marketing umsehen. In jedem Fall sollte der Studienschwerpunkt im Bereich Medien und Marketing liegen. Auch werden spezielle Weiterbildungen zum Mediaplaner angeboten und auch manche Trainee-Programme in Media-Agenturen bereiten auf die Position des Mediaplaners vor.

Arbeitsmöglichkeiten:

Mediaplaner arbeiten bei PR- oder Werbeagenturen, Unternehmensberatungen, Werbeabteilungen innerhalb eines Unternehmens, Verlagen, Medienhäusern oder in der Messe- oder Eventbranche. Als Berufsanfänger ist es üblich als Junior Mediaplaner zu beginnen und sich mit zunehmender Berufserfahrung zum Senior Mediaplaner hochzuarbeiten.

Weblinks: