Otto-Friedrich-Universität Bamberg

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Otto-Friedrichs-Universität Bamberg
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Rechtsform: Körperschaft des öffentlichen Rechts
Träger:
Gründungsjahr: 1979
Adresse: Kapuzinerstraße 16
96047 Bamberg
Telefon: 0951/863-0
Telefax: 0951/863-1005
E-Mail: kommunikation@uni-bamberg.de
Web: www.uni-bamberg.de
Leitung: Prof. Dr. theol. Dr. phil. habil. Godehard Ruppert
Ansprechpartner: Dr. Monica Fröhlich

Bei Studienanfängern zählt die Universität Bamberg zu den Geheimtipps. Sie punktet durch ein hohes wissenschaftliches Ansehen, persönliche Betreuung, günstige Lebenshaltungskosten und kurze Wege. Neben einer über 1000-jährigen Geschichte bietet Bamberg eine lebendige Studentenszene mit Kneipen und Clubs sowie ein großes Kultur- und Sportangebot.

Bildungsangebote

An der Uni Bamberg können Studierende das Fach Kommunikationswissenschaft im Bachelor- und im Master-Studiengang belegen. Das Bachelor-Programm ist dabei im Hauptfach auf sechs Semester angelegt, zudem kann KoWi in den unterschiedlichsten Studiengängen als Nebenfach studiert werden.Der Bamberger Master-Studiengang Kommunikationswissenschaft kann sowohl fachlich erweiternd als auch fachlich aufbauend studiert werden. Er ist auf vier Semester angelegt.

Bachelor

Im Bachelor-Studiengang Kommunikationswissenschaft werden theoretische Grundlagen mit der Praxis der Medienberufe verknüpft. Die Schwerpunkte liegen dabei in den Bereichen Journalismus, Public Relations, strategischer Kommunikation und der Kommunikation von Organisationen.

Die journalistische Ausbildung in den Bereichen Print, Hörfunk und Video findet in der modernen Lehrredaktion und dem Multimediastudio mit Radiostation des Instituts für Kommunikationswissenschaft statt.

Master

Der Master-Studiengang Kommunikationswissenschaft bereitet auf die gestiegenen Ansprüche in modernen Kommunikationsberufen vor. In vier Semestern lernen die Studierenden Grundlagen der Kommunikationswissenschaft kennen, historische und systematische Kommunikationswissenschaft, Organisationskommunikation und Kommunikationsökonomie sowie empirische und theoretische Kommunikatorforschung.Mit einem guten oder sehr guten Abschluss qualifizieren sich die Studierenden für eine anschließende Promotion.

Zielgruppen und Zugangsvoraussetzungen Master

  • Zulassung zum Sommer- und Wintersemester über Eignungsfeststellungsverfahren
  • Einschlägiger Hochschulabschluss oder gleichwertiger Abschluss mit einer Prüfungsgesamtnote von gut (2,2) oder besser
  • Mindestens sechswöchiges einschlägiges Vollzeitpraktikum (im Presse- oder PR-Bereich), das nicht länger als drei Jahre zurückliegt
  • Gute Kenntnisse in Englisch und einer weiteren lebenden Fremdsprache
  • Aussagekräftige Bewerbung (Motivationsschreiben) zum 15.1. resp. 15.7.
  • Prüfung der Unterlagen durch zwei Hochschullehrer

Erwartungen an die Studierenden

  • Mindestens grundlegende Kenntnisse über das Mediensystem und Kernbereiche der Kommunikationswissenschaft – und dezidiertes Interesse am Fachgegenstand
  • Nachweis von kommunikationswissenschaftlich relevanten Methodenkenntnissen (z.B. Inhaltsanalyse, Befragung, Beobachtung, Quellenkritik ) mit mindestens 15 ECTS
  • Einschlägige “Schlüsselkompetenzen” (insbes. Reflexionsvermögen, diskursive Fähigkeiten, Bereitschaft und Fähigkeit auch zu Selbststudium, Teamfähigkeit …)
  • Gewisse Klarheit, was sie sich im und von dem Bamberger Masterstudium erwarten (z.B. keine praktische PR-Ausbildung)


Einrichtungen des Instituts

Multimediastudio und Lehrredaktion

Keine Theorie ohne Praxis. Nach diesem Prinzip werden die medienpraktischen Übungen der Lehreinheit Kommunikationswissenschaft im Multimediastudio abgehalten. Hier können Audio- und Video-Produkte erstellt und mit branchenüblichen Programmen wie Adobe Audition und Adobe Premiere geschnitten werden. Zu den Ausleih- und Arbeitszeiten leihen die studentischen Hilfskräfte Audio- und Videoausrüstung aus und helfen bei den Produktionen, zeichnen Moderationen auf, geben Tipps zum Schneiden oder einfach Ratschläge für den letzten Feinschliff. In der Lehrredaktion lernen Studierende journalistische Arbeitstechniken in praktischen Übungen kennen. Mit modernster Technik entwickeln die Studentinnen und Studenten Zeitschriftendesigns, lernen wie man eine Reportage verfasst oder wie PR-Maßnahmen durchgeführt werden.

Rezeptionslabor

Das Rezeptions- und Experimentallabor dient kommunikationswissenschaftlichen Rezeptions- und Wirkungsstudien. Dort nutzen Untersuchungsteilnehmerinnen und -teilnehmer unter kontrollierten Bedingungen Medien (Fernsehen, Film, Zeitung, Internet, Hörfunk etc.), begleitend oder im Anschluss werden empirische Erhebungen durchgeführt. Im Labor ist die Rezeptionssituation annähernd alltagsnah gestaltet. So ist es beispielsweise mit einem »Fernsehsofa« ausgestattet.

Forschungsstelle Neue Kommunikationsmedien (FoNK)

Die Forschungsstelle wurde 1998 von Prof. Dr. A. M. Theis-Berglmair gegründet. Schwerpunkt der Forschung sind Fragen, die im Zusammenhang mit dem Aufkommen und der Verbreitung neuer Formen technischer Kommunikationsmittel stehen.

Geschichte der Universität Bamberg

Die Otto-Friedrich-Universität ist die jüngste und zugleich eine der ältesten Universitäten Bayerns. Ihr Ursprung ist die Academia Ottoniana, die der Bamberger Fürstbischof Melchior Otto Voit von Salzburg im Jahr 1647 errichtet hat. Nach einer wechselvollen Geschichte 1972 als Gesamthochschule wieder gegründet, darf sie sich seit 1979 offiziell wieder Universität nennen.

Die Gebäude der Universität liegen größtenteils in der historischen Altstadt, die seit 1993 zum Welterbe der UNESCO zählt.

Institut für Kommunikationswissenschaft

1982 wurde an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg das Fach Kommunikationswissenschaft eingerichtet. Im Oktober 1983 wurde Prof. Dr. Dr. Manfred Rühl auf den Lehrstuhl berufen. Eine zweite Professur wurde zum Wintersemester 1985/86 eingerichtet, diese hat Frau Prof. Dr. Anna Maria Theis-Berglmair seit dem Sommersemester 1996 inne. Prof. Dr. Rudolf Stöber ist seit April 2002 Inhaber des Lehrstuhls. Im Juli 2009 erhielt der Lehrbereich Kommunikationswissenschaft den Status eines Instituts. Ebenfalls 2009 wurde mit Prof. Dr. Markus Behmer die Professur für Kommunikatorforschung besetzt. Seit 2013 hat Dr. Carsten Wünsch die Professur für Rezeptions- und Wirkungsforschung inne.

In Forschung und Lehre beschäftigt sich die Bamberger Kommunikationswissenschaft empirisch wie theoretisch mit folgenden Themengebieten: Journalismus, PR und Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikatorforschung, Rezeptions- und Wirkungsforschung, Massenmedien und Gesellschaft, Medien- und Kommunikationsgeschichte, Organisationskommunikation, neue Medien und Internet, öffentliche Meinung und politische Kommunikation sowie internationale Kommunikation.

Mit der Fachgründung von 1982 konnte erstmalig an einer deutschen Universität Journalistik und Public Relations einerseits praxisorientiert, andererseits wissenschaftlich fundiert studiert werden. Die Kommunikationswissenschaft in Bamberg bereitet seither auf vielfältige Kommunikationsberufe vor. Kompetenter Umgang mit Medien und kommunikative Tätigkeiten im weitesten Sinne sind heute Schlüsselqualifikationen, die in vielen Anwendungsbereichen den Absolventen neue Arbeitsfelder erschließen. Um den Studierenden den Zugang zum Arbeitsmarkt zu erleichtern, ist das wissenschaftliche Studium mit praktischen Ausbildungsbestandteilen in Journalismus, PR und interne Kommunikation kombiniert. Zudem bietet das Akademische Auslandsamt der Universität vielfältige Möglichkeiten für Auslandssemester an rund 300 Partnerhochschulen in mehr als 60 Ländern, die von den Studierenden auch intensiv genutzt werden.

Weblinks