Studiengang Interaktive Mediensysteme (Master) mit der Spezialisierung Game Development

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Spielentwicklung ist seit über 10 Jahren ein Schwerpunktthema der interdisziplinären Medienstudiengänge der Hochschule Augsburg. Im aktuellen Bachelorstudiengang Interaktive Medien gibt es neben einer fundierten Grundlagenvermittlung in Softwareentwicklung und 3D-Animation zahlreiche Projekte, die sich mit Gamedesign und Programmierung beschäftigen. Der Masterstudiengang Interaktive Mediensysteme besitzt sogar einen eigenen Studienschwerpunkt in Gamedevelopment. Beide Studiengänge werden zu gleichen Teilen von den Fakultäten für Gestaltung und Informatik getragen, so dass die für Spielentwicklung notwendigen Design- und Programmierkenntnisse erlernt werden können.

Die Spezialisierung Game Development im Masterstudiengang Interaktive Mediensysteme an der Hochschule Augsburg hat die Entwicklung und Realisierung innovativer Spielekonzepte zum Ziel. Es können sowohl gestalterische als auch softwaretechnische Fragestellungen in Bezug auf Computerspiele, Installationen und Lernumgebungen bearbeitet werden.

Betätigungsfelder

  • Game Design
  • Game-Interfaces
  • Dramaturgie von interaktiven Erzählweisen
  • Charakterdesign und virtuelle Umgebungen
  • Visual Effects und Sound
  • Untersuchung des Verhältnisses Realität-Virtualität
  • Multiplayer-Environments
  • Einsatz von Künstlicher Intelligenz
  • Hardwarekonstellationen und Sensorik
  • Programmierung von Engines

Fächer des Studienschwerpunktes Game Development

  • Die Medienprojekte 1 und 2 werden gemeinsam mit den anderen Schwerpunkten studiert. Hier wird eine Aufgabe in einem medienspezifischen Thema übernommen.
  • In der Spezialisierung Game Development können aus einem festgelegten Fächerkatalog Themen gewählt werden, die dem Schwerpunkt und den Aufgaben im Masterprojekt entsprechen.
  • Für das Masterprojekt wird ein Team gebildet, dessen Thema zusammen mit den Projektbetreuern definiert wird. Im Team wird ein Spiel entwickelt. Die praktische Arbeit am Teamprojekt wird von einer Vorlesung über Projektmanagement begleitet.
  • Für die Informatikfächer Content Management und Entwurf komplexer interaktiver Systeme sind keine Programmierkenntnisse erforderlich, jedoch strukturiertes analytisches Denken unbedingt erforderlich.
  • Im Abschlusssemester steht die individuelle oder im Team mit eigenem Verantwortungsbereich bearbeitete Masterarbeit im Mittelpunkt. Die entspricht wissenschaftlichen Standards. Die Masterarbeit wird von den Fächern Technik- und Wissenschaftsethik (das voraussichtlich von den Studierenden als Vortragsreihe zu organisieren und dokumentieren ist) und Unternehmensgründung und -führung.

Das Berufsbild

Die Konzeption des Masterstudiengangs orientiert sich an dem steigenden Bedarf an Nachwuchsexperten und Nachwuchsführungskräften im Schnittbereich Gestaltung interaktiver Medien, Informationsverarbeitung und Mensch-Maschine-Interaktion. Entwicklungen in diesem Bereich sind wie kaum in einem anderen durch einen fortschreitenden technologischen Wandel geprägt. Digitalisierung und Konvergenz sowie Interaktivität und Mobilität der Medien sind sichtbarer Ausdruck des Veränderungsprozesses und sind gleichsam Motor für die Entwicklung neuer Wachstumsmärkte mit neuen Produkten und Dienstleistungen für Konsumenten und Nutzer. Fachpresse und einschlägigen Berufsverbände identifizieren hier eine Vielzahl neuer Wachstumsmärkte.

Weblinks