Pressekodex: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 20. Juni 2018, 11:11 Uhr

Der Pressekodex umfasst ein Regelwerk, das Journalisten und Verlagen helfen soll, ethisch vertretbar zu handeln. Es handelt sich um eine freiwillige Selbstverpflichtung, kein Gesetz oder Ähnliches. Erstellt hat ihn der Deutsche Presserat, ein Gremium aus Journalisten und Verlegern, an die sich Bürgerinnen und Bürger mit Beschwerden über die Medien wenden können.

"Nicht alles, was von Rechts wegen zulässig wäre, ist auch ethisch vertretbar", begründet der Deutsche Presserat seine "Regeln für einen fairen Journalismus". Verleger und Journalisten haben im Jahr 1973 durch ihre Verbände publizistischen Grundsätzen zugestimmt, die der Deutsche Presserat vorgelegt hatte.

Der Pressekodex wurde seither mehrfach überarbeitet. Es gilt immer die aktuelle Fassung. Der Pressekodex wird ergänzt durch die stärker praxisorientierten umfangreicheren "Richtlinien für die publizistische Arbeit nach den Empfehlungen des Deutschen Presserats".

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